| Abstract: | 'Nation-building' beruht auf der Ideologisierung bestimmter, für de Zusammenhalt der Nation als wichtig erachteter Tatbestände, die verschiedene Volksgruppen im Innern integrieren und nach aussen hin abgrenzen sollen. Die Gefahr eines überstrürzten Einigungsdranges oder einer falsch gewählten Symbolik bleibt dennoch gross, wie das Beispiel Nigerias zeigt, wo die Ideologie der erstrebten Einheit der Nation in Konflikt met den Gegensätzen zwischen einzelnen Volksgruppen gerät. Die Situation in Kenia sieht günstiger aus. Der A. untersucht nacheinander: Die Bedeutung des Nationalgedankens- Die Nationwerdung in der Dritten Welt- Die Ausgangslage in Kenia- Lösungsversuche mit Hilfe positiver Symbole (in Kenia z.B. Flagge und Hymne, der Ruf 'Harambee')- Lösungsversuche unter Benützung negativer Symbole- Die Erfolgsaussichten des 'nation-building'. Literaturhinweise. |