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Title:D. R. Kongo nach Kabilas Tod zwischen Hoffnung und dem 'objektiven Faktor': Realismus und Paradigmenwechsel als Voraussetzungen für eine nachhaltige Überwindung der Krise
Author:Nour, SaluaISNI
Year:2001
Periodical:Internationales Afrikaforum
Volume:37
Issue:4
Pages:353-362
Language:German
Geographic term:Congo (Democratic Republic of)
Subjects:political stability
development cooperation
Abstract:Die Demokratische Republik Kongo ist heute immer noch vom Zerfall bedroht. Der Prozess des Zerfalls hat nicht mit den Kriegen be gonnen, in die das Land in den 90er Jahren mit seinen östlichen Nachbarn verwickelt wurde. Vielmehr stellen die Kriege und die Unfähigkeit des Landes, diese zu gewinnen, die notwendigen Konsequenzen einer Krise dar, deren Ursachen innerhalb des Systems zu suchen sind. Sollte es nun, nach dem Tod Kabilas und der radikalen Veränderung der politischen Verhältnisse im Kongo, gelingen, den Krieg durch internationalen Druck und diverse Vertragswerke zu beenden, wäre zwar für alle davon Betroffenen vorübergehend etwas gewonnen, damit wären die Ursachen der Krise jedoch weder identifiziert, noch nachhaltig beseitigt. Der vorliegende Artikel benennt die strukturellen Ursachen der Krise sowie die Determinanten der Handlungsspielräume, die beim Versuch ihrer Überwindung gegeben sind. Er plädiert für einen Paradigmenwechsel in der Entwicklungszusammenarbeit (EZ), da sich konventionelle Ansätze der EZ als unwirksame Instrumente zur Beendigung von Missständen in den Entwicklungsländern erwiesen haben. Darüber hinaus führt der Artikel wirtschafltiche, soziale und politische Massnahmen zur Beseitigung der Krise im Kongo auf.
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